Dortmund24 - Alle Infos zur Landtagswahl 2017 in Dortmund
4
home,page-template,page-template-full_width,page-template-full_width-php,page,page-id-4,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-10.1.2,wpb-js-composer js-comp-ver-5.1,vc_responsive

Vorläufige amtliche Endergebnisse

Darum ist die Wahl wichtig für Dortmund

Landtagswahlen gehen mich nichts an, denken sich sicherlich viele. Zu kurz gedacht!

 

Was im Landtag in Düsseldorf passiert, geht uns in Dortmund selbstverständlich unmittelbar an. Alle Fragen, die die Bildung betreffen, werden von der NRW-Regierung zum Beispiel beantwortet. Wie viele Betreuungsplätze soll es für Kinder unter 3 Jahren geben und sollen Kitas etwas für die Eltern kosten? Wie soll es in Sachen Umweltschutz und Wirtschaftsentwicklung weitergehen?

 

Beispiel Finanzen: Was müssen Nordrhein-Westfalens Städte aus eigener Tasche bezahlen – etwa im Bereich der Transferleistungen bei Sozialhilfeempfänger – was wird von Land oder sogar dem Bund bezuschusst. Das entscheidet am Ende die Landesregierung in Düsseldorf. Sie versucht die Interessen aller Städte des Landes gegenüber dem Bund zu vertreten, damit auch nicht nur die großen Städte wie Dortmund in Berlin gehört werden.

 

Thema Flüchtlinge: Auch wenn die ganz großen Zahlen an Flüchtlingen nicht mehr nach Dortmund kommen, wissen wir nicht, was die Zukunft bringt. Die Landesregierung entscheidet am Ende über die Verteilung der Flüchtlinge und über die Finanzierung der Ausgaben für die Unterbringung und Integration. Auch das betrifft Städte wie Dortmund unmittelbar.

 

Thema Arbeit: In welchem Maße halten sich die Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen an geltende Tarife, wird gleicher Lohn für gleiche Arbeit gezahlt – und vor allem: gibt es genug Jobs für alle Menschen in unserem Land. Vor allem Dortmund, eine von vielen vom Strukturwandel geplagten Städte im Ruhrgebiet, ist auf eine gute Arbeitsmarktpolitik angewiesen, damit die Arbeitslosenquote von aktuell 11,4 Prozent (Stand April 2017) weiter sinkt.

 

Thema Innere Sicherheit: Wie viel Polizei soll es in Nordrhein-Westfalen geben? Gerade in Teilen von Dortmund besteht ein hohes Sicherheitsbedürfnis von Seiten der Bevölkerung – zum Beispiel in der Nordstadt oder rund um den Hauptbahnhof. Das Land entscheidet, wie viel Polizei eingesetzt und neu eingestellt wird.

 

Thema Verkehr: Schon jetzt wird auf den Autobahnen in und rund um Dortmund kräftig gebaut. Dafür ist das Land zuständig. Was im Landtag beschlossen wird, ist also am Ende auch für Autofahrer in Dortmund zu spüren. Und auch die Sanierung der Bahnschienen dürfte viele Dortmunder interessieren.

 

Man sieht also, was heute in Düsseldorf entschieden wird, kann morgen Auswirkungen auf Dortmund und seine Menschen haben.

Wahlbezirke

Dortmund hat vier Wahlbezirke. Das sind sie:

 

111 (Dortmund I): Huckarde, Innenstadt-West, Mengede

112 (Dortmund II): Eving, Innenstadt-Nord, Innenstadt-Ost

113 (Dortmund III): Aplerbeck, Brackel, Scharnhorst

114 (Dortmund IV): Hörde, Hombruch, Lütgendortmund

 

Die vier Wahlbezirke sind wiederum aus 386 Stimmbezirken mit jeweils einem Wahllokal zusammengesetzt. Erst Ende 2016 hatte die Stadt diese Aufteilung komplett überarbeitet. Damit ändert sich für manche Dortmunder Wähler, in welchem Wahllokal sie bei der bevorstehenden Landtagswahl 2017 wählen gehen müssen.

 

Insbesondere weil die Bevölkerungszahlen Dortmunds wachsen und einige Neubaugebiete seit den letzten Wahlen dazugekommen sind, war eine Überprüfung der Stimmbezirkseinteilung notwendig. Mit der neuen Einteilung sollen folgende Ziele erreicht werden:

 

  • Den Wählern die Teilnahme an der Wahl erleichtern,
  • eine weitestgehend gleichmäßige Wahlberechtigtenzahl je Stimmbezirk zu erreichen,
  • auf eine mögliche Erhöhung der Wahlbeteiligung vorbereitet zu sein,
  • den Aufwand der ehrenamtlichen Wahlhelfer zu verringern.

Wahlmodus

Jeder Wähler hat zwei Stimmen. Mit der ersten Stimme wird der Kandidat aus dem Wahlkreis direkt in den Landtag gewählt. In Dortmund gibt es vier Wahlkreise, demnach werden am Ende vier Politiker aus Dortmund direkt in den Landtag gewählt. Jeweils der Politiker mit den meisten Stimmen gewinnt. Aus ganz NRW werden 128 Kandidaten direkt in den Landtag gewählt – logisch, es gibt ja auch 128 Wahlkreise.

 

Mit der zweiten Stimme auf dem Wahlzettel wählt man seine Lieblingspartei. Es ist also die wichtigere Stimme von beiden. Diese Stimme entscheidet darüber, welche Partei wie groß im Landtag vertreten ist. Und am Ende entscheidet sie auch, welche Partei fünf Jahre lang in Nordrhein-Westfalen regiert.

 

Und jetzt wird es knifflig: Es kann passieren, dass eine Partei durch die Erststimme mehr Plätze im Landtag zugesprochen bekommt, als ihr aufgrund der Zweitstimme zustehen. (siehe Beispiel)

Beispiel:

Nehmen wir an, Partei A hätte über die Erstimmen 50 Sitze im Landtag erhalten (also über die Direktkandidaten), hätte aber über die Zweitstimme der Wähle nur 45 Sitze erhalten. Sie hätte also fünf Kandidaten mehr im Parlament, als ihr über die Zweitstimme zustünden. In diesem Fall müsste diese Verzerrung wieder ausgeglichen werden. Und wie macht man das? Richtig, in dem die anderen Parteien mehr Plätze im Parlament bekommen. So lange, bis das korrekte Stimmenverhältnis aus der Zweistimme hergestellt ist. Es kann also sein, dass die Zahl der Abgeordneten im Landtag dadurch ordentlich anwächst.

Die Parteien

Die Parteien im Internet-Check

CDU Logo

 

Webseite Partei

Übersichtlich strukturiert, Parteifarben, Motto für Landtagswahl kommt gut raus, Kandidaten sind in einer Fotogalerie und zwar alle, das wirkt unübersichtlich.

Webseite Kandidaten

Alle Kandidaten für Dortmund haben eine Webseite. Die Seiten unterscheiden sich teils stark von der Seite der Landes-CDU.

Facebook

Alle Kandidaten haben eine Facebook-Seite, auf der es auch neue Inhalte gibt. Magnus Espeloer hat die meisten Fans (594), die CDU NRW hat 9.177 „Gefällt mir“-Angaben bei Facebook.

Twitter

Nur die jüngste Kandidatin Sarah Beckhoff hat einen Twitter-Account mit 175 Followern. Die CDU NRW ist auf Twitter aktiv und hat 6.835 Follower.

Instagram

Espeloer hat ein Instagram-Profil auf dem er aber nicht besonders aktiv ist. 195 Leute interessieren sich für seine Beiträge. Die CDU NRW hat ebenfalls ein Profil mit 462 Abonnenten.

Youtube

Gut gepflegter und regelmäßig aktualisierter Youtube-Kanal.

Auffindbarkeit Wahlprogramm

Das Programm ist direkt auf der Startseite verlinkt.

SPD Logo

 

Webseite Partei

Sehr reduziertes Design, Motto für die Wahl kommt gut raus, die wichtigsten Positionen werden schon auf der Startseite verlinkt, keine Kandidatensuche, nur eine lange Liste.

Webseite Kandidaten

Alle vier Kandidaten haben eine Homepage, die Seiten unterscheiden sich stark von der Seite der SPD NRW.

Facebook

Alle Kandidaten haben eine Seite, Volkan Baran kann mit 1.762 „Gefällt-mir“-Angaben die meisten Leute mobilisieren, die SPD NRW hat 11.490 „Gefällt mir“-Angaben.

Twitter

Volkan Baran (143 Follower) und Anja Butschkau (40 Follower) sind bei Twitter, die SPD NRW ist bei Twitter vertreten und kann dort 10.700 Follower erreichen.

Instagram

Volkan Baran ist sehr aktiv auf Instagram und hat 431 Abonnenten, die er mit Eindrücken aus seinem Alltag versorgt, Anja Butschkau hat ebenfalls ein Profil, ist aber nicht aktiv.

Youtube

Gut gepflegter und regelmäßig aktualisierter Youtube-Kanal.

Auffindbarkeit Wahlprogramm

Das Programm ist direkt auf der Startseite verlinkt.

FDP Logo

 

Webseite Partei

Die Webseite der FDP NRW ist voll auf Smartphones ausgelegt und kommt mit einem schlanken Design in Form einer Timeline daher, Programm und Kandidaten sind auf den ersten Blick erkennbar.

Webseite Kandidaten

Die Kandidaten haben keine eigene Webseite.

Facebook

Drei der vier Kandidaten haben eine Facebook-Seite, Oliver Kayser kann man eine Freundschaftseinladung schicken, die meisten „Gefällt mir“-Angaben hat Steffen Kaestner, die FDP NRW Facebook-Seite erreicht 18.008 Menschen.

Twitter

10.463 Follower hat die FDP NRW bei Twitter, die Kandidaten sind nicht bei Twitter.

Instagram

Die FDP NRW ist nicht bei Instagram.

Youtube

Youtube-Kanal vorhanden.

Auffindbarkeit Wahlprogramm

Top! Auf den ersten Blick erkennbar.

Die Grünen Logo

 

Webseite Partei

Sehr junges Design, Motto für die Wahl sehr plakativ, zum Wahlprogramm muss man sich erst durchklicken, die Kandidaten sind auf der Seite nicht leicht zu finden.

Webseite Kandidaten

Ulrich Langhorst und Svenja Notlemeyer haben eine Homepage, Mustapha Essati und Barbara Brunsing nicht, auffällig: die vorhandenen Homepages sind auf die Hauptseite der NRW Grünen abgestimmt.

Facebook

Ulrich Langhorst hat eine Facebookseite, Svenja Notlemeyer, Mustapha Essati und Barbara Brunsing könnte man eine Freunschaftseinladung schicken, die Facebook-Seite der Grünen NRW erreicht immerhin 22.041 Menschen.

Twitter

66 Follower hat Ulrich Langhorst bei Twitter, die Grüne NRW Seite hat  12.307 Follower.

Instagram

Die Grüne NRW ist bei Instagram und hat 1.099 Abonnenten, Ulrich Langhorst ist ebenfalls bei Instagram betreibt dort aber keinen Wahlkampf.

Youtube

Besonders lustig auf dem Youtube-Kanal der Grünen: Die Wahlwerbespots aus den vergangenen Jahrzehnten.

Auffindbarkeit Wahlprogramm

Programm ist eigener Menüpunkt, dafür sind die Ziele der Grünen aber auch in kurz, ausführlich und leichter Sprache erklärt.

Die Linke Logo

 

Webseite Partei

Das Design der Webseite ist sehr altbacken und nicht für Smartphones optimiert, das Wahlprogramm ist auf der Startseite zu finden, aber nicht präsent, die Kandidaten sind unter einem Extra-Menüpunkt versteckt.

Webseite Kandidaten

Die Kandidaten haben keine eigene Webseite.

Facebook

Alle Kandidaten sind bei Facebook, aber nur die jüngste, Celine Erlenhofer, hat eine Facebook-Seite mit 162 „Gefällt mir“-Angaben, die Linke NRW haben 19.349 Menschen mit „Gefällt mir“-Angaben markiert.

Twitter

5.282 Follower hat die Linke NRW bei Twitter.

Instagram

Die Linke NRW ist auch bei Instagram vertreten und hat dort 793 Abonnenten.

Youtube

Ein Youtube-Kanal ist vorhanden, hier gibt es die Kandidaten der Landesliste im Videoporträt.

Auffindbarkeit Wahlprogramm

Das Programm ist gut zu finden.

Piratenpartei Logo

 

Webseite Partei

Übersichtliche Webseite, Programm und Kandidaten sind ein extra Menüpunkt, die Webseite ist einfach zu bedienen.

Webseite Kandidaten

Bei der „Internet“-Partei werden die Kandidaten im Piraten-Wiki vorgestellt, drei der vier Dortmunder Kandidaten haben eine eigene Homepage, diese sind allerdings eher persönliche Blogs.

Facebook

Die Piraten NRW sind bei Facebook vertreten und erreichen hier 4.880 „Gefällt mir“-Angaben, zwei Kandidaten haben ihr Facebook-Profil angegeben, man kann ihnen also eine Freundschaftseinladung schicken.

Twitter

Alle Kandidaten sind bei Twitter vertreten, die meisten Menschen erreicht Torsten Sommer mit 1.967 Followern, die Piraten NRW haben sogar 22.118 Follower auf ihrem Twitter-Kanal.

Instagram

Die Piraten haben und pflegen einen Instagram-Account.

Youtube

Gut gemachter Youtube-Kanal, Piraten sind außerdem bei Google+, Tumblr und Flickr.

Auffindbarkeit Wahlprogramm

Wahlprogramm ist leicht zu finden und auch in leichter Sprache und einzelnen „Happen“ verfügbar.

AfD Logo

 

Webseite Partei

Reduziertes Design, Wahlprogramm ist weit unten auf der Startseite platziert, es gibt einen eigenen Menüpunkt zu den Landtagswahlen.

Webseite Kandidaten

Die Kandidaten haben keine eigene Webseite.

Facebook

Die AfD NRW hat eine Facebook-Seite mit 38.166 „Gefällt mir“-Angaben, die Kandidaten haben keine eigene Facebook-Seite und sind nicht bei Facebook zu finden.

Twitter

Der Twitter-Account AlternativeNRW hat 2.448 Follower.

Instagram

Es gibt einen Instagram-Account der AfD NRW, die Partei ist hier aber nicht sehr aktiv.

Youtube

Ein Youtube-Kanal ist vorhanden.

Auffindbarkeit Wahlprogramm

Unter dem Menüpunkt Landtagswahl 2017 findet man einen Link zum Download des Wahlprogramms.

Alle genannten Zahlen wurden zum Stand 28. April 2017 erfasst.

Die Wähler

Der Wahlkampf zur Landtagswahl in NRW ist längst gestartet. Gemerkt haben die Dortmunder davon aber offenbar noch nicht viel. Wir haben uns in der Stadt umgehört.

 

Dortmund – Die Stadt ist gepflastert mit Plakaten und Parolen der unterschiedlichen Parteien. Gefordert wird darauf unter anderem mehr Bildung, mehr Digitales und mehr Sicherheit. Doch treffen die Parteien damit den Nerv der Dortmunder? Das sollten sie, wenn sie in den Landtag gewählt werden wollen. Erwarten könnte man also hitzige Debatten über wichtige Themen. Was könnten die Politiker in Dortmund verbessern? Was läuft bereits gut? Was wählen sie? Doch in den Dortmunder Stadtbezirken ist wenige Tage vor der Wahl nicht besonders viel von einer Wahl zu spüren. Politikverdrossenheit wäre vielleicht etwas zu krass ausgedrückt. Fakt ist aber, dass sich viele der Menschen, mit denen wir gesprochen haben, bislang offenbar kaum Gedanken gemacht zu haben scheinen, wo sie denn am 14. Mai ihr Kreuzchen setzen wollen. Das fällt besonders bei den jungen Wählern auf, von denen einige zum ersten Mal überhaupt wählen dürfen.

 

Dass sich naturgemäß nur wenige Bürger zutrauen, vor der Kamera ihren Standpunkt zu vertreten, ist verständlich. Doch in den mehr als 30 Gesprächen mit Bürgern aus Körne, der Innen- und der Nordstadt sowie aus Hörde und Marten wird auch klar: Zu sagen haben viele etwas. Extreme Standpunkte wurden dabei aber nicht vertreten. Meistens pendelt sich die Meinung in der Mitte der vier großen Parteien (SPD, Grüne, FDP, CDU) ein.

 

Auch Kritikpunkte finden einige Dortmunder. Ein Radfahrer, den wir in Hörde treffen, wünscht sich etwa deutlich weniger Prestige in der Stadt. Auch den Kauf weiterer RWE-Aktien, den die Stadt vor wenigen Tagen erwägte, sieht er kritisch. Seine Forderungen an die Politik seien aber „zu drastisch“, wie er sagt. Er will sie deshalb lieber nicht öffentlich äußern. Zwei andere Passanten sind generell zufrieden mit Dortmund und fühlen sich sicher, wünschen sich aber mehr Durchgreifen seitens der Polizei.

 

Ein wenig überraschend ist jedoch, wie wenig sich die Neuwähler mit der Abstimmung befassen. Vor einer Berufsschule am Westpark treffen wir gleich eine ganze Gruppe von ihnen. Dass die Wahl bald stattfindet, wissen sie. Was sich in Dortmund von der Politik verbessern ließe, wollen wir wissen. „Einiges“, sagt einer. Viel präziser wird es dann aber leider nicht. Was oder wen sie wählen wollen, wissen fast alle von ihnen noch nicht. Sie haben sich mit den Parteien nicht befasst. Ihre erste Landtagswahl scheint eher am unteren Ende der Prioritätenliste zu rangieren. Doch auch von den Erwachsenen erntet man häufig Schulterzucken oder hört Antworten wie: „Das ist für mich kein Thema“, „damit befasse ich mich zwei Tage vor der Wahl“ oder „dazu kann ich nichts sagen“. Eigentlich schade, wenn man überlegt, dass die Politik in nahezu jedem Bereich des Lebens mitbestimmt.

 

Orhan Cinar (36) ist einer der wenigen, die sich vor unsere Kamera getraut haben. Der Kioskbetreiber aus der Nordstadt wünscht sich mehr Sicherheit und weniger Gewalt in seinem Viertel. Er weiß bereits, was er wählen wird: „Die Linke oder die SPD“, sagt er vor seinem Kiosk am Borsigplatz. Denn außer dem Fußball laufe nicht viel richtig in Dortmund.

Weitere Kritikpunkte äußert Gaby Schuppenhauer (60) aus Dortmund-Loh. Ihr macht es Sorge, dass an den Schulen in NRW so viele Stunden ausfallen. Auch die maroden Straßen ärgern sie, „das gleicht einer Achterbahnfahrt“. Bei der Einwanderungspolitik fordert sie von der neuen Landesregierung, Einfluss auf die Bundesregierung zu nehmen.

 

Zufrieden ist sie hingegen nicht nur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Dortmund: „Wir haben viele grüne Inseln, die Luft ist deutlich besser geworden“, sagt sie. Außerdem gebe es von Ärzten bis Industrie genügend von allem. Für wen sie sich bei der Wahl entscheidet, weiß aber auch sie noch nicht: „Die Parteien nehmen sich alle nicht viel. Das macht einem die Entscheidung schwer.“ Wählen gehen werde sie aber auf jeden Fall.

 

Was erwartet ihr von den Politikern in NRW und Dortmund? Schreibt es uns in die Kommentare!

Kommentare

Quiz zur Landtagswahl